Die satirische Kunstaktion »Separation« führte Bürger.Courage 2006 vor dem Dresdner Fürstenzug durch.
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Geplante Projekte

...work in progress


Snowboard-Railbattle erst 2011
Der Plan der fünf StudentInnen der Europäischen Wirtschafts- und Sprachakademie Dresden (EWS) und Bürger.Courage war es eigentlich, im September 2010 ein Open-Air-Snowboard-Railbattle gegen Nazis und für mehr Toleranz in Dresden zu veranstalten. Es handelt sich hier um ein ungewöhnliches Projekt mit einer interessanten Zielgruppe. Leider gestaltete sich die Kooperation mit den Behörden schwierig, so dass eine Genehmigung für das Projekt noch aussteht. Doch dies wird uns nicht davon abhalten, es nächstes Jahr noch einmal zu versuchen!  Zum Projekt
Nützliche und nicht nützliche AusländerInnen?
In Dresden besteht in vielen Diskussionen eine perfide Verknüpfung zwischen den Themen Migration, Integration und der Sorge um das Stadtimage, Denn dabei wird zumindest implizit zwischen solchen MigrantInnen unterschieden, die der Stadt durch ihren Status als Wissenschaftler, StudentIn oder Arbeitskraft willkommen sind und solchen, von denen die Stadt wohl weniger profitiert, da sie vor allem unsere Hilfe benötigen. In Erinnerung des Mauerbaus zwischen DDR und BRD am 13.08.1961 ist es Ziel dieses Projektes die Denkmauern in dieser Stadt zu Einsturz zu bringen! Auch mit Blick auf die neue "Festung Europa" wollen wir an unsere BürgerInnen appellieren, Flüchtlinge und AsylbewerberInnen in Dresden willkommen zu heißen. (Realisierung voraussichtl. zum Tag des Mauerbaus am 13.08.2010)
Hintergründe
Nazis und die DDR
Faschismus im Land des Antifaschismus? Von diesem augenscheinlich gelebten Widerspruch von damals wissen heute nur wenige. In diesem Projekt soll es daher um rechte Strukturen und Denkweisen in der DDR- und Wendezeit gehen. Es will über bestehende Wissenslücken und Wahrnehmungsneigungen rund um dieses einstige Tabuthema aufklären und damit auch ein Stück weit dazu zu verhelfen, die aktuellen Probleme mit Nazis vor allem in Ostdeutschland besser zu verstehen und einzuordnen. (Realisierung voraussichtl. am Tag der Wiedervereinigung, 3. Oktober 2010) 
Hintergründe
Rassismus im Dresdner Alltag
Mithilfe derzeitig durchgeführter Interviews  soll durch das Projekt eine öffentlichkeitswirksame Thematisierung von Alltagsgeschichten von MigrantInnen in Dresden erfolgen. Dieses Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und ruft nach kreativen Umsetzungsideen...
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Dresden eine braune Stadt damals und heute? - zum Mythos Dresden
Auch dieses Projekt steht in seiner Entwicklung noch am Anfang. Wichtig ist es uns, auf eine interessante und streitbare Art und Weise die Orte kenntlich zu machen, die den Mythos Dresdens als unschuldige Stadt entlarven. Hierbei ist beispielsweise an den Münchner Platz (Bücherverbrennung 1933), den Theaterplatz (Jubelparade für Hitler) und den Bahnhof Neustadt (Deportationen) zu denken. Dazu wollen wir eine "braune Stadtkarte" in den öffentlichen Raum projizieren...Die Umsetzung des Projekts könnte anläßlich des 9. Novembers erfolgen, dem "Schicksalstag der Deutschen".
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